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Taron-Trekka
Lo-Fi Autumm
FAT-zig 002

 

DIGITAL RELEASE: 25.03.2011

DISTRIBUTED BY FINETUNES

1. Kome Dime
05:37
2. Smithereens
05:22
3. Blow To
06:35
4. Where
05:12
5. Adoly
04:58
6. Lo-Fi Autumn
05:34
MUSIKINFO

Clubmusik heftet ja das Schema an, oft nur als rein funktionales Produkt deutlich lautstark transportiert und zur Bewegung ermunternd Sinn zu stiften. Doch was passiert vor & nach den voluminösen Entladungen?


Das Duo Taron-Trekka hat ein kleines Juwel in digitaler EP-Form geschaffen, welches genau für die etwas geruhsameren Momente musikalischen Verzehrs geeignet ist. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wären diese 6 Songs als properes Vinyl in delikater Aufmachung und im Plattenladen des Vertrauens würdig im Fach Headz oder vielleicht auch Deephouse aufzuspüren gewesen.


Auch 10 Jahre nach dem „Lounge-Overkill“ gibt es sie zwar immer noch, all die gehässigen Klischees über jazzige After-Work-Partys bei Tapas-Horst neben dem Büro. Aber 2011 hallt auch der Klang von Cocoon-Compilations durch die Latte Macchiato Tempel, und Soundcloud ist auch da ein beliebtes Beschallungsmodul, anstatt einem DJ mit einem Koffer voller Future Sound of… Compilations.


Der Inhalt von FAT-zig 002 erzeugt eine Leichtigkeit des Seins in Downbeatmusik, gepaart mit entsprechendem Tiefgang. Bei dieser zweiten Digital-only VÖ ist Freude am Relaxen angesagt. Auch hier beglaubigen Taron-Trekka ihre vielfältigen Einflüsse mit der Aufschrift „soulful quality“!




TRACK INFORMATIONEN

1. Kome Dime

ein lässig jazziger Kopfnicker mit treibender Pianolinie samt Flötentupfern mit der Wucht früher Mo-Wax Releases


2. Smithereens

ein perfektes Stück für den Start eines echten Deephouse-Sets alter Schule, alle Zutaten sind in feingliedrige Dessous gehüllt und lassen dabei niemals einen analogen Charme vermissen


3. Blow To

bester Feuilleton-House mit einer süchtig machenden Tiefenwirkung in Melancholie und Hoffnung


4. Where

Moment mal, das ist ja echter Jazz vom Taron-Trekka-Quintett auf Blue Note


5. Adoly

ein äußerst gelungener Missing Link aus Downbeat und Elektronika mit jazzy Vibes und traumwandlerischen Flächen, angetrieben von kräftig kickender Beatkost


6. Lo-Fi Autumn

feinster Cinematic-Digi-Jazz für die nächtliche Autofahrt zwischendurch