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Juno6
No Chappi
FATzig 013

 

DIGITAL RELEASE: 16.01.2015

DISTRIBUTED BY FINETUNES

01. Woe And Flutter
07:44
02. The Session
07:09
03. Hey There Buddy
07:44
04. Rnapo Pina
06:30
05. Tanger (2015 Rechap)
09:36
MUSIKINFO

"My Name Is Schultz", Vorname "Jens Lutz": Zwei EP-Meilensteine, die der Leipziger Juno6 2009 und 2011 bei Freude am Tanzen in Jena hinterließ. 2015 kommt mit "No Chappi" nun endlich der Dritte. Statt auf Breite setzt Juno6 auf Tiefe und wieder einmal zeichnet der bewusste Verzicht die Musik von Stefan Demuth aus. Der Computer spielt bei ihm sowohl im Studio als auch Live nur eine untergeordnete bis gar keine Rolle.

Federleicht eröffnet Woe And Flatter mit nostalgischem Rauschen die EP. Schon kurz darauf bekommt der Track Gewicht durch ein analog angefettetes Drumset. Im Bass verlieren sich flötende Stimmfetzen, "A Change Is Coming" hallt es zurück. Organisch ist hier keine Behauptung, Tonhöhen rutschen weg, Wärme dehnt sich aus. Juno 6 geht tief, nicht in die Breite. Mit The Session lehnt er sich kurz darauf im Ohrensessel zurück, schaukelt die Percussions auf den Knien und improvisiert mit dem C-Melody-Saxophon ein Stück Fernweh. Man kann das geöffnete Fenster von Demuths Hinterhofstudio erahnen, es riecht nach Lindenbäumen. Frisch aufgetankt geht es mit Hey There Buddy zurück nach vorne auf die Tanzfläche. Juno 6 grüßt St. Germain! Ein Orgel-Akkord ist der Anker, während weiche Pads wegflirren. Eine Erinnerung an Acid ist bei Rnapo Pina in den knarzenden Bass eingearbeitet und nur unzulänglich kann ein lässiges Fingerschnippsen die melodische Wehmut beiseite wischen. Als Bonus und dicke Überraschung kommt abschließend noch Tanger von der 2011er "Jens Lutz EP" als Rechap-Version. Das Original ist nur noch zu erahnen, aus Uplifting & Playful wird Deep & Dubby. "No Chappi EP" - No Bullshit!


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