Montag, 01.12.2008

Douglas big
 
head_douglas
 
Melancholie für ein Halleluja!
Was macht Jemand, der jahrelang das Taschengeld von Mutti, respektive jeden zusätzlichen Mammon von Omi in Hip-Hop und Drum & Bass Platten investiert, darüber hinaus auch ein fideles Gefühl für den geraden Wumms mit Köpfchen entwickelt? Richtig, er verrät seinem Plattendealer nichts davon, kehrt jeden Cent zusammen und kauft sich elektronisches Spielzeug, damit er eben diesen Vierviertel- Enthusiasmus selbst verwirklichen kann. Aufgrund der Güte, floss bald zwangsläufig Vinyl aus der Pipeline und die Plattenartisten schmückten ihre Teller damit…

Douglas liegend und nachdenkend mit verschränkten Händen hinter dem Kopf: „Ich will auch ein paar ordentliche Technohosen anhaben und zusehen wie die Mädels lasziv grinsen und die Jungs vor Verzückung die Glubschen schließen - beim Elektronik-Tango im Club!“ Grübel, grübel…Heureka Wicki, das Isses: Ich mach einfach zu Abend, das was ich zu Hause mach, in Farbe vor Leuten! Aus dieser Idee ist leidenschaftlicher Ernst geworden. Gar zwei verschiedene Live-Konzepte sind entstanden, welche wahlweise, es verstehen den Nachtschwärmern die Tränen aus den Poren zu treiben. So gibt es einmal, Zwei Fäuste für den Club: Greed, sein Spielzeug und Ihr, oder Vier Fäuste für alle Sinne: gemeinsam mit einem VJ-Freund wird ein audiovisuelles Spektakel entfacht, quasi Techno und Glotze auf hohem kultiviertem Niveau, der dem Bewegungsgeiz eine gehörige Portion von Reizen entgegen setzen kann.

Das ist Music For The Masses für schöne kleine muffige Clubs, genauso wie für „Mammutveranstaltungen“ - wo der Mond die Sonne berührt. Der Düsternis und Traurigkeit werden die schillernsten Farben entlockt und nicht nur gezeigt das Melancholie tanzbar ist, sondern richtig Freude macht!

 
 
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