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Mathias Kaden
Energetic
FATCD/LP 013


PHYSICAL RELEASE: 12.06.2015

DISTRIBUTED BY KOMPAKT

DIGITAL RELEASE: 12.06.2015

DISTRIBUTED BY FINETUNES

01. Intro
02. Get Phunky feat. Aquarius Heaven
03. Soulmakers feat. Zoe Xenia
04. Korokana
05. Acatalepsy Of Rhythm feat. Foremost Poets
06. Tangerine
07. Rawtone
08. Clarity feat. Sophie Taylor
09. Wisdoms
10. Energie feat. Rocko Schamoni
MUSIKINFO

Wenn es ein Wort gibt, das Mathias Kaden in all den Phasen seines Schaffens als DJ und Producer zu beschreiben vermag, dann dürfte energiegeladen weit oben stehen. Nur schlüssig, dass sein neues Album eben diesen Titel trägt. Musikalisch war der eng mit dem Jenaer Label Freude am Tanzen verbundene Künstler von Anfang überaus energetisch unterwegs. In den Präferenzen verortete er seinen Sound selten irgendwo fest: Von filigranem Micro-House und perkussivem Minimalismus über gemeinsame Tracks mit Marek Hemmann und der Leipziger Band Marbert Rocel (unter dem Namen Karocel) offenbarte Mathias Kaden über die vergangenen zehn Jahre hinweg immer neue Facetten.
Sechs Jahre nach dem viel beachteten und eher clubfernen Debüt-Album ”Studio 10“ besinnt sich Mathias Kaden mit ”Energetic“ gleichermaßen auf seine musikalischen Wurzeln sowie die Gegenwart als international herumreisender DJ. Dem Dancefloor möchte er mit den zehn neuen Tracks etwas zurückgeben. Einen positiven, zeitlosen Vibe, tief geerdet im Funk und der Würde der frühen House-Jahre, die nicht nur für Kaden das Fundament eines klassischen Club-Sounds bilden. Angedeutet hat sich diese neue House-Wärme bereits zuvor bei seiner ”Tentakle EP“ auf Desolat sowie bei ”Fin“, dem exklusiven Beitrag zur gleichnamigen Mix-Compilation von Watergate Records.
Zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2015 nahm sich Mathias Kaden Zeit für ”Energetic“. Er lud den offenherzigen Solo-Pianisten und Karocel-Kompagnon Martin Kohlstedt zu gemeinsamen Sessions ins Studio ein – am deutlichsten zu hören bei dem sich zur Hymne aufbäumenden ”Wisdoms“. Außerdem steuerte bei dem diesem Track Mathias Kadens langjähriger Schulfreund Herby – ein begnadeter Schlagzeuger mit eigenem Studio in Gera – Live-Drums bei. Auch die Bassline von ”Get Phunky“ ließ Kaden live einspielen – von Dave Daniel, dem Bassisten der Erfurter Band Lilabungalow.
Und nicht zuletzt entdeckte Mathias Kaden seine analogen Synthesizer neu. Juno 106, Moog Litte Phatty und Moog Minitaur prägen den originären Sound von ”Energetic“ ebenso wie die Spoken Word-Einschübe mehrerer Vocal-Größen – allen voran die US-Legende Foremost Poets, der Mathias Kaden mit ”Moon-Raker“ aus dem Jahr 1998 einen All-time-favorite bescherte.
Mit Aquarius Heaven kommt zudem ein Ausnahmekünstler zu Wort, der sonst eher mit HipHop und Dancehall vertraut ist. Schließlich sorgen auch Zoe Xenia und Sophie Taylor mit ihren warm-durchdringenden Stimmen bei ”Soulmakers“ und ”Clarity“ für jene zeitlose Deepness, die die zehn Stücke auf ”Energetic“ ausmachen. Rocko Schamoni beschließt ”Energetic“ mit einem halb spirituell, halb lakonisch anmutenden Plädoyer zum Wirken der Energie. Den klanglichen Feinschliff bekamen die Tracks in Weimar bei Mario „Marlow“ Weise aus dem Sonar Kollektiv-Umfeld.
”Energetic“ fängt die vielfältigen Wogen einer Club-Nacht ein. Es konzentriert sich auf das Wesentliche – wenige Spuren, voller Energie; mehr Seele und Geschichte als schnelle Dancefloor-Effekte. Ein Album, das sehr nah dran ist an Mathias Kaden, wie seine Track-by-Track-Notizen zeigen.




TRACK INFORMATIONEN

01.Intro
”Energie ist immer und überall, weltweit. Deswegen habe ich fast alle Länder dazu gebracht, in mein Aufnahmegerät das Wort ”Energie“ zu sprechen.“

02. Get Phunky feat. Aquarius Heaven
”Gegensätze ziehen sich an –  die Musik von Aquarius und mir ist so unterschiedlich, dass ich unbedingt seine Stimme auf einem sehr tanzbaren Beat von mir hören musste.“

03. Soulmakers feat. Zoe Xenia
”Meine absoluten Wurzeln. Ich stehe auf Strings, modulierende Basslines und wenige Elemente im Song. Dazu eine Message von Zoe, die es einfach auf den Punkt bringt. The soul sold out, we used to love music, even strangers were friends on the dancefloor, its all about the music.“

04. Korokana
”Der langsamste Track auf dem Album. Der Grundbeat ist nach einer langen Nacht im Womb von Tokyo entstanden. Etwas konträr mit den Kuhglocken und den Schreien der Poeten soll es alles etwas auflockern oder auch ablenken.“

05. Acatalepsy Of Rhythm feat. Foremost Poets
”Mein großer Traum war es mit Johnny Dangerous aka Foremost Poets einen Song zu machen. Der unendliche Beat, der niemals verstummt, dazu seine poems – das macht mich einfach glücklich.“

06. Tangerine
”Einfach nur Kraft, wenige Spuren, Synths, die alles geben und doch nichts verraten. Stark und mystisch zugleich, eher untypisch für mich, aber wegweisend für die Zukunft. ;-)“

07. Rawtone
”Etwas rough und frech, etwas gebrochene Beats und viel Kraft – das machen meine DJ-Sets aus. Ein sehr tooliges Stück, das aber perfekt zwischen die Songs passt.“

08. Clarity feat. Sophie Taylor
”Am Anfang sehr lieblich und etwas nachdenklich, vielleicht auch melancholisch. Dann bricht diese ‚unruhige Ruhe’ in der Mitte zusammen und bewegt alles, was auf dem Dancefloor noch stehen kann – immer weiter, immer höher bis sich der Song am Ende wieder zu Ruhe besinnt. Der Text kommt übrigens von Douglas Greed.“

09. Wisdoms
Die Weisheit, die nicht jeder hat, aber Martin Kohlstedt und Marcel ‚Herby’ Kempe haben sie für mich. Und sie haben großen Anteil bei der Entstehung des Songs. Live-Schlagzeug und ein Wahnsinns-Piano-Solo – das Finale.

10. Energie feat. Rocko Schamoni
Das Finale nach dem Finale. Was ist Energie? Warum deutsch? Weil es nur einen gibt, der es sprechen kann – the one and only Rocko Schamoni. Auch hier danke ich Douglas Greed für die Worte.“