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Various Artists
FAT5zig Compilation
FATCD/LP 050

 

CD/LP RELEASE: 11.04.2011

DISTRIBUTED BY KOMPAKT

DIGITAL RELEASE:15.04.2011

DISTRIBUTED BY FINETUNES

01. Kadebostan – Mother Cries*
05:25
02. Monkey Maffia - Cruciate Ligament Dub
06:30
03. Taron-Trekka - Noo Sun
06:52
04. Douglas Greed featuring Delhia de France - Back Room Deal
06:15
05. Marek Hemmann - Pictures (Feat. Fabian Reichelt)
05:56
06. Mathias Kaden - Red Walls
06:54
07. Krause Duo - Drunkie Skunkie
05:45
08. Daniel Stefanik - Tension in Leipzig
06:14
09. Kadebostan - Mon Petit Soleil d’Algérie
08:00
10. Robag Wruhme - Haftbolle*
05:34
11. Juno6 - Guununk*
08:01
12. No Accident in Paradise - Exit9*
05:52
MUSIKINFO

Bei uns darf jeder seine eigene Suppe kochen.
Von Mama weiß man: die Suppe ist das Maß aller Dinge, da gibt es mehr Rezepte als Sterne am Himmel, von bauernschlau bis ganz shishi. Aber immer ist sie total herzerfrischend. Freude am Tanzen hat sich diese Erkenntnis schon vor Jahren ganz weit oben ins Label-Büro gehängt, daheim im lauschigen Jena. Denn seit der Gründung 1998 gilt hier das schöne Prinzip: jeder Freude am Tanzen-Künstler darf seine eigene Suppe kochen. Sprich: Individualität ist Trumpf! Man kennt einander und die Vorlieben, man weiß sich einig im weiten Feld der elektronischen Tanzmusik, und kann somit frohgemut der persönlichen Alchemistenlust frönen. So entstehen magengrubenmassierende Kracher der Marke Chillisüßkartoffel genauso wie Dub-Exotica oder durchscheinende Ambient-Bouillons, olala! Hauptsache, Gebot numero eins wird nicht verletzt, das da heißt: Freude am Tanzen! Denn getestet wird ja im Club-Dampfkessel unseres Vertrauens, und der reagiert sofortigst und fein wie bocuses Gaumen.




TRACK INFORMATIONEN

01. Kadebostan – Mother Cries
Erlebnismelancholie in Reinform! Viel zu selten erklingen Streicher im Kontext elektrisch verstärkter Klangkultur. Es muss eben anständig arrangiert werden, so wie hier Live komponiert und effektvoll eingesetzt. Verfeinert wird dieser
Schwan von einem Track mit Pianotupfern. Zum Lächeln traurig das ganze!


02. Monkey Maffia – Cruciante Ligament Dub
Geradliniger, klarer, zupackender Tief-Dub, für die rhythmische Dauerbelastung des kniebeugenden Kreuzbandes, und genauso fett und haltbar, fast sinfonisch mit Wechseln aus Innehalten und Loslassen, gewürzt mit elektrischen Einsprengseln und melodischen Linien.

03. Taron-Trekka – Noo Sun

Ein echter, markerschütternder Deep-House, geölt mit starkem detroiter Rum, geschrubbt mit sandigen Snares, durchdrungen von tiefergelegten Vocals, für die schweißtreibendsten Stunden kurz vor Dämmerung.

04. Douglas Greed feat. Delhia de france – Back room Deal
Mr. Greed schickt zusammen mit Delhia de France (Pentatones, Jack Hose) genau das ins Dancefloor-Dunkel, was draufsteht: pulsierenden back room wave-Techno für Popper und Kopfnicker, für die beste Zeit zwischen Mitternacht und blauer Stunde.


05. Marek Hemmann – Pictures (feat. Fabian Reichelt)
Endlich clubtaugliches Liedgut! Ein geradliniger Kopfnickerrhythmus kombiniert mit, ach!, glücklich-melancholischen Vocals von Fabian Reichelt zum barfuss tanzen.


06. Mathias Kaden – Red Walls
Ein repetitiver, extrem hypnotischer und treibender House, mit funky Stimme und Schlagwerkeinschüben, sich aufschaukelnd zu einer händeklatschenden Konsequenz.


07. Krause Duo – Drunkie Skunkie
ein knochentrockener Rammbock von einem House-Song, zum Clubwände einreißen und Tänzer zum Schreiben bringen. Mit dickem Basswumms und wenigen, auf die wunderbarste Essenz eingekochten Melodieelementen.

08. Daniel Stefanik – Tension in Leipzig
Tension ist Trumpf, und Tension ist Spannung pur: über einem direkt ins Gemark gehenden dicken Sub-Bass baut sich eine feine, leichte, langsame Unterwassermelodik auf, für einen leicht trance-angehauchten House-Nervenkitzel.


09. Kabebostan – Mon Petit Soleil d´Algerie
Unsere Sinfonie mit dem Paukenschlag! Ein knackiger, kontemplativ-ekstatischer Pauken-Techno mit himmeljauchzenden orientalischen Harmonien,
zwingend, emotional und ziemlich einzigartig.


10. Robag Wruhme – Halfbolle
Der ganz normale Beatwahnsinn des Robag, entwirrt durch die Gabe Fitze-Fatze in die Clublandschaft zu werfen. Ein echter Wruhme durch und durch, denn er schafft es mal wieder Klangakrobatik und Harmonielehre über etliche Hürden springend direkt ins Ziel, dem Club der kollektiven Happiness zu befördern.

 

11. Juno6 – Guununk
Hier kommt ein gusseiserner Technozug angestampft, mit gedrosselter geschwindigkeit und hypnotischer Unaufhaltsamkeit. Über dem Stampfen aber erzählt er lyrische, fast zarte melodiöse Geschichten.

12. No Accident in Paradise – Exit9
Musiktherapeutische Tiefenentspannung für die margeriten übersäte Frühlingswiese im Kopf, vertont von einem Projekt, welches der Zeit huldigt als es noch einen richtigen Ambient-Floor gab. Auf eben diesen würden sie wohl den Mainacts von nebenan die Suppe der Herzen ablöffeln. Hier schimmert ein Prachtexemplar verschrobener Schönheit zum Seelenkraft tanken durch die Gehörgänge. "Imagine all music has disappeared...", Bill Drummond erwähnte es (The KLF).